Als wir ankommen ist der Unterricht in vollem Gang. Die Lehrerinnen und Kinder freuen sich über unseren Besuch. Alle Klassenzimmer sind sehr sauber, keine Fensterscheiben kaputt. Auch der Schulhof ist sehr sauber. Die Kinder haben viel Platz, da die Schule auf dem Klostergelände liegt. Auch die Toiletten sind sehr sauber, es gibt Wasser in den Toiletten und auch bei der Handwaschbecken. Sie funktionieren gut. Auch unser PAUL hat seinen festen Platz im Lehrerzimmer und wird gut genutzt. Die Lehrerinnen wollen uns Wasser aus einer Wasserflasche präsentieren, aber ich möchte das Wasser aus dem PAUL trinken.
Min Min spricht unser Plastik Recycling Programm an, denn der Dorfälteste und ein paar Dorfbewohner sind auch zur Besprechung gekommen.Das Dorf könnte gemeinschaftlich den Plastik Müll sammeln und dann zur Recycling Station bringen. Das Geld, das das Dorf dafür bekommt, kann wieder für Ausgaben für die Schule verwendet werden. Auch die Schule soll daran teilnehmen, je schneller desto besser.
Die Lehrerinnen haben die Schule sehr gut in Schuss, es herrscht eine gute Zusammenarbeit mit dem Dorfkomitee, da kann sich die Schule weiter entwickeln. Eine gute Vorzeigeschule.
Wir schlagen der Schulleiterin die Partnerschaft mit der Gorch Fock Schule in Hamburg vor. Min Min erklärt ihnen, was wir und die Partnerschule uns darunter vorstellen und ob sie das möchten. Ich kann 2-3 mal im Jahr die Briefe von Hamburg nach Myanmar mitnehmen und umgekehrt. Da gibt es keine Schwierigkeiten. Sie freuen sich sehr über diesen neuen unerwarteten Kontakt. Ich bin gespannt...
Wir machen für die Partnerschule ein gemeinsam Foto von Schülern und Lehrern!
Sie grüßen alle in Hamburg in der Schule ganz herzlich!
Als wir vom Schulhof weg fahren, werden die Schüler gerufen und wird ihnen das Recycling Programm erklärt, womit sie gleich heute anfangen wollen. Ich bin gespannt, was sich da tut bis zu meinem Besuch im Februar. Das Wasserproblem besteht noch immer, aber können wir im Moment leider nicht lösen. ub